Acht-Pro-Mille an die ELKI

Für die Verwendung der Gelder, die der italienische Staat unserer Kirche zur Verfügung stellt, ist die Synode zuständig. Ihre Zusammensetzung, die Vertreter aller Ortsgemeinden – von Sizilien bis Südtirol, Laienmitglieder sowie Pfarrerinnen und Pfarrer umfasst, gewährleistet, dass auf lokale und auch nationale Bedürfnisse eingegangen wird. Von den zur Verfügung stehenden Fonds werden die Pfarrer, Synoden- sowie Weiterbildungsprojekte getragen. Anschließend wird entsprechend dem Grundsatz der lutherischen Theologie wird so den Ortsgemeinden Verantwortung übertragen: Ihnen werden 67 % der zur Verfügung stehenden Restgeldmittel zugeteilt. Die Gemeinderäte entwickeln Projekte und beschließen die Mitarbeit an kulturellen und karitativen Initiativen.

Dabei kann es sich um die Förderung von jungen Schriftstellern (Neapel), um ein Armenfrühstück (Rom) oder auch um Touristenseelsorge handeln. Und um sicher zu gehen, dass auch über den eigenen Horizont hinausgeschaut wird, vertraut die Synode die Verwaltung der verbleibenden 33 % der Restgeldmittel dem Konsistorium an.
Denn keine Ortsgemeinde wäre in der Lage, alleine die Arbeit der Schule im Golf von Neapel oder auch die theologisch-ökumenische Aktivität des Melanchthon Zentrums zu unterstützen. Bei humanitären Krisensituationen oder italienweiten Projekten arbeitet die ELKI mit der FCEI (Bund italienischer Kirchen in Italien) zusammen, wobei Initiativen für Migranten und Flüchtlinge besonders gefördert werden.Bei Projekten im Ausland arbeitet unsere Kirche mit internationalen Partnern wie dem Martin Luther Bund, dem Lutherischen Weltbund und dem Gustav Adolf Werk zusammen, die durch ihre Projekte einen sorgsamen Umgang mit den Geldmitteln garantieren. Aus den weiter unten einzusehenden Berichten kann entnommen werden, wie die Acht-Pro-Mille Gelder von der Synode verteilt werden.

Hier unser Acht-Pro-Mille Video (nur auf italienisch)

 

Mit dem Acht-Pro-Mille will die ELKI:

  • auf lokaler und nationaler Ebene einen konkreten Beitrag in Bereichen wie Sozialwesen, Missionstätigkeiten und Kultur leisten;

  • ihr Engagement im religiösen und kulturellen Umfeld Italiens stärken und ausbauen;

  • gestützt auf ihre Grundwerte – Gewissensfreiheit der Gläubigen; Bibelstudium; aktive Teilnahme am zivilgesellschaftlichen Leben im Zeichen des Pluralismus – in der italienischen Gesellschaft tätig sein.

firma per la Chiesa Luterana il tuo otto per mille