8xMille für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien

Sie unterschreiben – Wir helfen

Mit Ihrer Unterschrift für 8xMille zugunsten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien können Sie soziale und kulturelle Projekte in ganz Italien unterstützen.

Die ELKI, 15 Gemeinden zwischen Brenner und Sizilien, eine kleine Gemeinschaft, ohne große Mittel, die das Wort des Evangeliums umsetzen und verkünden möchte, indem sie sich solidarisch und aktiv in die Gesellschaft einbringt. Viele italienische Steuerzahler unterstützen uns seit Jahren in diesem Ansinnen.

Was wir mit 8xMille tun:
SOZIALES
GENDER UND CHANCENGLEICHHEIT
KULTUR
GESELLSCHAFT
UMWELT UND KLIMA

Und vieles andere mehr…

Bei Projekten im Ausland arbeitet unsere Kirche mit internationalen Partnern wie dem Martin Luther Bund, dem Lutherischen Weltbund und dem Gustav Adolf Werk zusammen, die durch ihre Projekte einen sorgsamen Umgang mit den Geldmitteln garantieren. Aus den weiter unten einzusehenden Berichten kann entnommen werden, wie die 8-Promille Gelder von der Synode verteilt werden.

Wir danken für Ihr Vertrauen. Wir bauen auf Ihre Unterstützung.
8xMille – Ihre Unterschrift, damit wir auch in Zukunft die Botschaft der Bibel nicht nur predigen, sondern konkret leben können.

Andere Projekte

Projekt Bäume für die Stadt

Evangelisch-Lutherische Gemiende Rom

Die Evangelisch-Lutherische Gemeinde Rom unterstützt ein Projekt  von Herrn  Mauro Silenzi und dem Verein „La voce di Porta Portese“ durchgeführt, die zusammen mit dem „Servizio giardini“ der Stadt Rom Bäume in verschiedenen Bereichen der Stadt pflanzen, um die Stadt zu begrünen und das (Mikro-)Klima zu verbessern. Die Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Rom hat 10 Bäume adoptiert und aus den Mitteln der 8×1000 für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien finanziert. Die Bäume stehen in Testaccio, in Via Giovanni Battista Bodoni.

 


“Poveri Frühstück”

Evangelisch-Lutherische Gemeinde Rom

Das „Poveri-Frühstück“ ist ein Projekt der Gemeinde Rom seit knapp 20 Jahren. Alle zwei Wochen mittwochmorgens findet das Frühstück unter Hilfe der Freiwilligen der Gemeinde statt. Und zwar das ganze Jahr über, abgesehen von der Sommerpause im August.

Eine von ihnen erklärt: „Die meisten kommen schon seit Jahren. Viele von ihnen sind Menschen, die in ihrem Leben mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Sie kommen wegen einem warmen Kaffee oder Tee mit Cornetto und einer kleinen Geldspende. Bisweilen sind wir auch in der Lage, ein kleines Päckchen mit Hygieneartikeln und anderen Bedarfsartikeln zu verteilen. Leider zu selten. Wir würden gerne mehr tun, aber unsere Geldmittel sind begrenzt“.

Es wird auch den Älteren geholfen, die Arzneimittel benötigen und die mit den Kürzungen im Gesundheitswesen es nicht schaffen Medikamente zu kaufen. Das erweist sich als äußerst problematisch für die, die nicht ohne Medikamente auskommen können. Deshalb füllen die Freiwilligen bei Vorlage eines ärztlichen Rezepts ein Formular aus, das die Bedürftigen in einer Apotheke, mit der die Gemeinde zusammenarbeitet, vorzeigen. Die Medikamente erhalten sie dann auf unsere Kosten.

Der Pfarrer Jens-Martin Kruse erläutert den tieferen Sinn des Poveri-Frühstücks: „Als Gemeinde sind wir keine Insel und wollen es auch nicht sein. Wir nehmen die Bedürftigen auf, wir engagieren uns im Bewusstsein unserer Verantwortung. Und ich glaube, dass die Tatsache, dass wir uns in einem wohlhabenden Viertel befinden, der Initiative eine besondere Bedeutung verleiht. Und daher haben wir auch ein paar Bäcker im Viertel angesprochen, die uns die Croissants zum Selbstkostenpreis verkaufen und auf ihren Verdienst verzichten. Andere spenden für unsere Initiative an Ostern und Weihnachten. Aber mit unserem Frühstück wollen wir nicht nur den „Körper“ dieser Menschen ernähren, sondern auch ihre Seele, indem wir ihnen eine warme authentischen Aufnahme zuteilwerden lassen und häufig auch die Freundschaft unserer Ehrenamtlichen.”


Projekt Bettlerbeutel

Die Evangelisch-Lutherische Gemeinde Meran

Wenn es täglich an der Tür des Meraner Pfarrhauses klingelte und Menschen bittend die Hand ausstreckten, bliebBettlerbeutel immer der Zweifel: handelt es sich um jemanden, der wirklich Hilfe und Unterstützung braucht oder wird um Geld für Alkohol, Zigaretten, Drogen oder die angrenzende Spielhalle gebettelt. Pfarrer Martin Krautwurst trennte die Spreu vom Weizen, indem er nicht mehr Geld austeilte, sondern ein diakonisches Projekt ins Leben rief: den Bettlerbeutel. Hinter der Tür des Pfarrhauses stehen seit 2014 Tüten bereit, die das Lebensnotwendigste enthalten. Brot, Konserven, Nudeln, Reis und Tomatensoße, Obst; dazu Artikel für die tägliche Hygiene.

Das Projekt ist längst ein Eckpfeiler im Leben von vielen geworden, die an oder unter der Armutsgrenze leben, denen es vor allem zum Monatsende hin, am Nötigsten fehlt, um über die Runden zu kommen. Eine alte Dame mit einem Kleinkind, Männer und Frauen jeden Alters und verschiedener Herkunft. Was sie gemeinsam haben, ist die Not und die Freude über den liebevoll gepackten Bettlerbeutel, der eine sättigende Mahlzeit verheißt und der mit Seife, Zahnpasta und Zahnbürste, Toilettenpapier und Waschpulver hilft, die persönliche Würde zu wahren. Dazu menschliche Ansprache, ein „Wie geht es heute“, ein warmes Lächeln und Gottes Segen für den schweren täglichen Weg.

Finanziert wird das diakonische Projekt der lutherischen Gemeinde Meran mit Mitteln aus dem 8xMille Fonds. Wer mehr tun möchte, kann auf eines der beiden Konten spenden. Gott vergelt´s!

 


Unterstützung Organisation Tampep

Die Evangelisch-Lutherische Gemeinde in Turin

Die Gemeinde Turin ist eine der jüngsten Gemeinden der ELKI. Sie selbst ist kein Träger eigener diakonischer Dienste, sie unterstützt allerdings die Arbeit anderer Einrichtungen, wie die der Organisation Tampep.

Tampep enstand 1993 in Turin und konstituierte sich am 23. Juli 2001 als Verein in einer unpolitischen und unparteilichen
Onlus-Organisation (gemeinnützige Organisation ohne Gewinnabsichten – Anm. d. Ü.), die multidisziplinär Initiativen und Aktivitäten fördert, deren Fokus die Wahrung der Rechte schutzbedürftiger und sozial benachteiligter Menschen ist. Bei allen Initiativen werden stets die Entscheidungen und die Menschenwürde der Hilfesuchenden berücksichtigt. Zielsetzung ist die soziale Integration und die Abnahme der durch die Verschlechterung des sozialen Umfelds bedingten kriminellen Aktivitäten.

Bei der Umsetzung der Initiativen misst der Verein schon seit seiner Gründung der Genderfrage eine besondere Bedeutung zu. Die Organisation unterhält eine täglich geöffnete Anlaufstelle, an die sich die Hilfesuchenden, ohne zuvor einen Termin vereinbaren zu müssen, wenden können. Dort wird ihnen zugehört und Betreuung und Orientierungshilfe geleistet. Angeboten werden außerdem kostenlose Rechtsberatung, Kulturmediation, Begleitung bei Inanspruchnahme von lokalen Sozial- und Gesundheitsdiensten, Straßendienst, teilautonome Wohneingliederungsprojekte sowie Beratung bei freiwilliger und betreuter Rückkehr ins Herkunftsland.
Tampep unterhält Programme für die soziale Betreuung und Integration der Opfer von Menschenhandel, die zum Zwecke der Ausbeutung verschleppt wurden. Ferner führt der Verein Sensibilisierungskampagnen, Schulungen und Forschungs- und Aktionsprojekte zum Thema Gendergewalt durch.

 


Partnergemeinde Farandè

Evangelisch-Lutherische Gemeinde Sanremo

Vor einigen Jahren sind wir mit der Gemeinde Farandé in Togo eine Partnerschaft eingegangen und haben uns an der Fertigstellung ihrer Kirche beteiligt. Die Bauarbeiten hatten bereits 1997 begonnen, aber auch 2013, als wir im Rahmen unserer  Gemeindeversammlung  beschlossen,  ein „größeres Projekt“ zu fördern, fehlten noch immer Fenster und Türen… Die Partnerschaft kam dann durch die Vermittlung unseres damaligen Pfarrers Jakob Betz zustande, der persönliche Kontakte nach Farandé hatte.

Farandé ist ein Ort mit zirka 2000 Einwohnern. Er liegt im Norden Togos im Gebiet der Präfektur Binah. Unsere Partnergemeinde gehört zur „EEPT“ (Église Évangélique Presbytérienne du Togo/Evangelisch presbyterianische Kirche in Togo) und hatte im vergangenen Jahr 190 Mitglieder, darunter mehr als doppelt so viele Frauen und Mädchen (130) wie Männer und Jungen (60).

Die Evangelisierung Nord-Togos durch protestantische Missionare begann 1937. Noch im selben Jahr wurde in Farandé eine Katechismus-Schule gegründet, 1947 folgte eine Grundschule und 1956 eine Krankenstation, die heute als Medizinisch-Soziales Zentrum fungiert. Die Katecheten wie später auch die Gemeindepfarrer stammten bis Mitte der 60er Jahre überwiegend aus Frankreich und kamen von der „Societé des Missions“ (SME) in Paris.

Die seit 2012 genutzte neue Kirche fasst bis zu 400 Personen, ist aber keineswegs zu groß: bei Hochzeitsgottesdiensten und anderen Veranstaltungen wirkt sie eher klein, so groß ist die Zahl der Gäste.

Für die musikalische Jugendarbeit, insbesondere für die Gründung eines Posaunenchors, wird die Gemeinde Farandé mit unserer Hilfe in den nächsten Monaten Trompeten, Posaunen, diverse Trommeln, ein Tasteninstrument und Zimbeln anschaffen, dazu Mikrophone, einen Mixer, einen Verstärker und Lautsprecher für den Einsatz im Kirchenraum. Pfarrer Joseph Kalao und der Gemeinderat hoffen, damit besonders die junge Generation anzusprechen.